Schluckstörung

Die Wahrnehmung und die Beweglichkeit der am Schluckvorgang beteiligten Muskeln sind eingeschränkt und führen somit zu Schwierigkeiten beim Essen und/oder Trinken. In einigen Fällen ist die Schluckstörung so stark, dass der Patient zunächst nur mit einer Magensonde ernährt werden kann, da ansonsten Nahrungsreste in die Atemwege geraten können. Ursachen können in einer gestörten Nervenaktivität z.B. nach Schlaganfall, M. Parkinson, MS liegen oder die Folge organischer Veränderungen der Mund- und Schluckmuskulatur oder auch von Operationen sein.

mehr dazu unter

dvl-ev.de/kommunikation,Sprache/ Schluckstörungen 

oder bei YouTube Schlagwort Dysphagie 

 

Unsere Fortbildungen u.a  im Fortbildungsprogramm 

Schmieder-Kliniken  in   Heidelberg 

Bethanien-Krankenhaus  in   Heidelberg 

Edith -Stein Rehaklinik in  Bad Bergzabern  

 

Lähmung von Teilen der Gesichtsmuskulatur

Dies ist eine Funktionsstörung des Nervus facialis ( VII Hirnnerv ) mit Lähmung vor allem der mimischen Gesichtsmuskulatur.

Eine solche Lähmung tritt meist einseitig auf. Der Facharzt (Neurologe) nennt dies eine Facialisparese.

 

Unsere Fortbildung :

PNF bei Facialisparese von Ralf Rosenberg


Mit zwei oder mehr Sprachen groß werden

Worauf kommt es an ?

 

Sprechen - das tun wir alle , immerzu . Daher sind wir eigentlich alle Experte. Auf der anderen Seite denken wir selten darüber nach, wie wir uns verständigen , wie das andere tun und wie Kinder das erleben .

Eltern, die über ihre Sprachen nachdenken und sie bewusst benutzen , öffnen ihren Kindern die Türen für mehrere Sprachen.

Das wichtigste beim Reden , egal in welcher Sprache ist , dass man gerne  und viel spricht . Nur so kann meine seine Gedanken und  Gefühle dem anderen mitteilen , kann man Spaß haben , streiten und sich wirklich austauschen . Neugierig werden auf die Sprache des anderen löst Spass am Lernen der anderen Sprache aus .

 

Was sagen die heutigen Forschungsergebnisse ?

  • Der größere Teil der heutigen Menschen auf der Welt wächst zweisprachig bis sogar dreisprachig  auf 
  • Wir besitzen genetisch grundsätzlich die Anlage zur Mehrsprachigkeit 
  • Um Schwierigkeiten beim Zweitspracherwerb zu verringern , macht es Sinn , sich als Eltern vorab darüber  Gedanken zu machen ,  warum   wer    wann  in welcher Sprache mit  seinem Kind spricht .
  • Die Sprachkompetenzen in der Mutter - als auch in der Umgebungssprache werden deutlich besser  ausgebaut , wenn sich die Eltern erlauben , das Kind in ihrer Sprache groß zu ziehen . Nur so kommen Gefühle authentisch an , nur so lernt ein Kind eine Sprache korrekt . 
  • Der Zugang zur Lebenswelt der Eltern und Familie läuft zu 100 % über die Sprache 
  • Bevor das Kind dann in einen Kindergarten kommt , sollte  man als nicht / nicht gut deutsch sprechende Eltern sich überlegen , wie man seinem Kind trotzdem anderweitig die ersten wichtigen Worte und kleinen Sätze beibringen kann ( Spielplatz / CD / Fernsehen/ Nachbarn / zweisprachige Bilderbücher )
  • Es ist vollkommen normal , dass man dann eine starke und eine schwache Sprache hat
  • Wichtigkeit von Sprachen werden sich im Verlauf des Lebens immer wieder ändern
  • Mehrsprachig aufzuwachsen bringt viele Vorteile , aber manchmal ist es auch schwierig
  • Das Prestige der Sprache ist wichtig für das Kind 
  • Sprechen wollen  mit Freunden und / oder Familie ist die  größte Motivation 

 

In einer Beratungsstunde können Sie Themen ansprechen bzw. Fragen stellen zu :

 

  1. Welche Typen von Mehrsprachigkeit gibt es und welche wollen wir wählen , bzw. sind wir ?
  2. Wer redet wann in welcher Sprache   , welche Möglichkeiten gibt es und welche wollen wir wählen ?
  3. Was ist grundsätzlich  sprachförderndes Verhalten ?
  4. Wie erkenne ich Sprach-Lernschwierigkeiten bei meinem Kind ?
  5. wie lernt mein Kind gut Deutsch  ( Wortschatz / grammatikalische Strukturen / Aussprache )   ?
  6. Ab welchem Zeitpunkt sollte mein Kind gut Deutsch sprechen können ?
  7. Wie lange braucht ein Kind durchschnittlich , um eine zweite Sprache altersentsprechend gut zu beherrschen ?
  8. Soll mein Kind Deutsch als Familiensprache oder als Umgebungssprache erlernen ?
  9. Mein Kind antwortet nur in einer bestimmten Sprache , was kann ich tun ?
  10. Ist das Mischen der Sprachen gut oder schlecht , was ist normal und wann sollte ich eingreifen ?
  11. Warum lernt mein Kind die Sprachen nicht so leicht wie andere Kinder ?
  12. Was ist meine Lieblings-und Herzensprache  ?

 

Literaturempfehlung :  Elke Montanri    -  Mit zwei Sprachen groß werden: Mehrsprachige Erziehung in Familie , Kindergarten und Schule          - im Kösel Verlag  

 

Unsere Fortbildung : Sprachförderung nach der  KIKUS  München